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AINULINDALE
"Eru war da, der Eine, der auf Arda Illúvatar heißt;
und er schuf erstens die Ainur, die Heiligen, Sprößlinge
seiner Gedanken; und sie waren bei ihm, bevor irgend andres geschaffen
war..."
So beginnt das Silmarillion, einer Sammlung von Geschichten von J.R.R.
Tolkien. Sie erzählt wie die Ainur durch ihre Musik die Welt
erschaffen. Immer wieder versucht dies Melkor (oder Morgoth) zu verhindern,
indem er Disharmonien hineinbringt. Doch das kann Eru nicht hindern,
die Schöpfung zu Ende zu bringen.
Schließlich
wird Melkor verbannt und die Ainur wohnten in Almaren auf Erden. Die
Valar (die höchsten der Ainur) sollte die Erde auf die Ankunft
der Elben (oder Eldar) vorbereiten. Doch alles, was sie erschufen,
zerstörte Melkor. Auch wenn die Erde nicht ganz die Form und
Gestalt annahm, die der Absicht der Valar entsprach, so wurde dennoch
die Erde allmählich geformt und gefestigt.
QUENTA SILMARILLION
Während die Valar auf der Erde wohnten, grub sich Melkor eine
Festung, Utumno genannt. Er scharte um sich finstere Gestalten. Plötzlich
überfiel er die Valar und stürzte die Pfeiler um, die die
Lichter Illuin und Ormal hielten, die damals die Welt erleuchteten.
Der Sturz der gewaltigen Pfeiler brach Länder in Stücke,
und Meere erhoben sich in Aufruhr. Valar hatten nun keine Wohnung
mehr und verließen Mittelerde. Sie wohnen seitdem auf Valinor
im Lande Aman, das an das Außenmeer grenzt, welches Arda umgibt.
Yavanna schuf dort die Zwei Bäume von Valinor. Der eine hatte
Blätter, die silbernes Licht verbreiteten (Telperion). Der andere
hatte eher Blätter wie eine knospende Buche, die an den Rändern
wie von Gold schimmerten (Laurelin). Diese erleuchteten Valinor, wie
der Wechsel von Tagen, da sie zu unterschiedlichen Zeiten strahlten.
Währenddessen lag Mittelerde im Dämmerlicht unter den Sternen
und Melkor trieb weiterhin dort sein Unwesen...
(wird fortgesetzt) |