Die Mittelerde Verfilmungen von Peter Jackson
Regisseur Peter Jackson kann sich rühmen nicht nur eine Romanvorlage des berühmten Schriftstellers und Professors J.R.R. Tolkien verfilmt zu haben, nein, er hat damit auch jeweils Filmgeschichte geschrieben. Seine vielgerühmte „Herr der Ringe“ Trilogie war die erste, die in einem Stück gedreht wurde. Der Macher meinte dazu lapidar, jetzt wisse er auch warum das vorher noch niemand versucht habe und er wolle es nicht noch einmal durchmachen. Witzigerweise macht er nun genau das mit der Vorgeschichte, dem Hobbit. Der war zwar ursprünglich nur als Zweiteiler geplant, wird aber nun auch als Dreiteiler erscheinen.

Die einzelnen Teile des „Herrn der Ringe“ kamen jeweils zum Jahresende 2001, 2002 und 2003 in die Kinos.

Mit der Hobbit-Trilogie schreibt PJ schon wieder Filmgeschichte, denn es ist der erste Film, der in einer neuartigen Technik erscheint. Seit einiger Zeit ist ja bereits üblich Filme in 3D zu drehen, aber dieses Werk erscheint zum ersten Mal in 48 fps (Frames per Seconnd = Bilder pro Sekunde) und in Dolby Atmo. Mit Einführung des Tonfilms wurde die Bildfrequenz damals auf 24 fps festgelegt. Bild und Ton mussten ja synchron zusammenlaufen, um teures Filmmaterial zu sparen, einigte man sich auf die vergleichsweise niedrige Bilderzahl pro Sekunde. Heute wo man Filme eher digital herstellt und Filmmaterial auch nicht mehr so kostspielig ist, Technik und Sehansprüche sich geändert, fand es Peter Jackson an der Zeit vor allem einem jüngeren Publikum, einen ganz anderen Kinogenuß vorzuführen.