Die „Der Hobbit- Trilogie“ von Peter Jackson
Lange Zeit war es fraglich, ob der “Hobbit” jemals verfilmt werden würde. Gleich nach dem alle Teile des “Herrn der Ringe” im Kino waren, hatte Regisseur Peter Jackson angedeutet, dass er die Vorgeschichte der Trilogie niemals adaptieren würde. Nur zu verständlich, wo wir es doch mit 13 Zwergencharakteren zu tun haben und mit einer Story, die wesentlich schlanker und weniger actionreich ist.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie alle möglichen Webseiten von Tolkienfans die Kampagne starteten “Let the Hobbit happen“. Und das Unglaubliche geschah, einige Jahre später wurde angekündigt, dass das Buch nun tatsächlich ins Kino gebracht würde und zwar als Zweiteiler. Peter Jackson wäre nun zwar mit von der Partie, jedoch nur als Produzent und Drehbuchschreiber. Regisseuer sollte Guillermo del Toro werden.

Doch es gab noch einige Hürden, die es zu überwinden galt, bevor die Filme in Produktion gehen konnten. Zunächst musste ein Rechtsstreit zwischen Peter Jackson und der Filmfirma New Line Cinema geschlichtet werden, dann mussten die knifflige Rechtslage der Film- und Vermarktungsrechte geklärt werden. Als das endlich geschehen war und New Line Cinema, Warner und MGM sich geeinigt hatten, hing die schier unausweichliche Studiopleite von Metro Goldwin Mayer über der Produktion. Doch das Malefixspiel ging weiter: Streiks der Schauspielergewerkschaft drohten Neuseeland als Drehort zu verhindern, Magengeschwüre von Peter Jackson, der inzwischen als Regisseur eingesprungen war, verzögerten weiterhin. Aber endlich ging es los, die erste Klappe war gefallen. Wovor PJ zunächst noch Angst hatte, bereitete ihm sichtbar ungemeine Freude – grade mit den Zwergen hatte er seinen Spaß! Obwohl die angesetzten Drehtage für den Zweiteiler genauso viele waren wie für die Herr-der-Ringe Trilogie.

Im Sommer 2012, kein halbes Jahr vor Kinostart des ersten Films und kurz nach dem Ende der offiziellen Dreharbeiten, verkündigte Peter Jackson auf einmal, dass es so viel Material zu zeigen gäbe, dass er statt einem Zwei- nun einen Dreiteiler plane zu bringen. Fans diskutierten heiß, ob die Romanvorlage überhaupt Stoff für soviele Filme bieten würde und vor allem, ob die Zeit reichen würde, um die Story angemessen auf 3 Filme zu verteilen. Nun insgesamt dürfen wir wohl froh sein, dass wir nun 3 weitere Mittelerdefilme zu sehen bekommen.

Im Sommer 2013 standen dann die umfangreichen Nachdrehs an, deren Umfang locker mit den Drehtagen einer normalen Filmproduktion mithalten konnte.

Wir dürfen gespannt sein, was bei dem Ganzen insgesamt herauskommt!